Arbeiten mit der Grinberg Methode

 

Wenn wir nicht in Balance sind, können wir etwas ändern. Doch wollen wir das wirklich? Wir sind ganz gut darin, uns selbst auszutricksen. Sodass wir entweder beim ersten Erfolg oder beim ersten Hindernis doch wieder ausweichen / alles hinschmeißen. Die Grinberg Methode setzt genau da an, in dem wir intensiv mit dem Körper arbeiten. Der Körper lügt nicht. Und den Körper kann man nicht austricksen. Aus diesem Grund ist der Ausgangspunkt der Grinberg Methode immer der Körper in seiner Gesamtheit.

 Methodengründer Avi Grinberg hat jahrelang in Israel mit Menschen gearbeitet, die an chronischen Schmerzen litten. Er konnte zwar seinen Klienten rasch helfen, doch er wollte erreichen, sie langfristig beschwerdefrei zu sehen. Er entdeckte, dass sich viele neben den Schmerzen gewisse Verhaltensweisen aneigneten. Diese Verhaltensweisen verlängern Schmerzzustände. Die Klienten machten Extra-Anstrengungen, um ihre Schmerzen nicht wahrzunehmen, sie weichen ihnen aus, um sie nicht zu spüren.  Immer ist es dieses „Extra“, das so sehr anstrengt, den Körper auslaugt und die Regeneration deutlich verlangsamt. Diese gebundene Energie im „Extra“ versuchen wir freizusetzen. Lernt der Klient dieses „Extra“ loszulassen, steht dem Körper mehr Energie zur Verfügung. Wenn das „Extra“ beseitigt wird, kann der Körper seine Arbeit ohne Hindernisse erledigen – sich zu regenerieren.

Wie bringt man eine Person dazu, sich mit dem auseinanderzusetzen, was tatsächlich in ihrem eigenen Körper vorhanden / passiert ist? Ohne dem Impuls nach Flucht und Ausweichen zu folgen. Ohne körperlich hart zu werden. Und auch, ohne dramatisch empathisch werden zu müssen. Das schnellstmöglich zu erreichen ist die Basis der 40-jährigen Entwicklung der Grinberg Methode.

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